Die Geschichte des Projektes

Nach Dresden 1997, Toulouse 1998, Rennes2004, München 2005, Straßburg 2006 und Berlin2007 lädt das Deutsch-Französische Jugendwerknun zum siebten Mal zum deutsch-französischenWissenschaftsforum ein. Wie in den Jahren zuvorwird das Forum in enger Zusammenarbeit mit demfranzösischen Verein Les Petits Débrouillards, dendeutschen Vereinen Rasselbande e.V. und KleineFindige e.V., sowie dem Alfred-Wegener-Institutfür Polar- und Meeresforschung, demfranzösischen Institut Paul Emile Victor und demCNRS (nationalen Forschungszentrum),außerdem dem französisch-quebecischenJugendwerk (OFQJ) organisiert.Anlass des diesjährigen Wissenschaftsforums2009 ist das zu Ende gehende InternationalePolarjahr, das bereits beim Wissenschaftsforum2007 in Berlin Thema war.

 

Die Philosophie

Das Forum sieht sich als demokratischenKommunikationsraum, der das Interesse fürwissenschaftliche Themen wecken, zurgemeinsamen Reflexion über ethische und politischeImplikationen wissenschaftlicher Probleme anregenund den Dialog der Kulturen fördern soll.Wissenschaftlicher Fortschritt und technischeInnovation machen es zwingend notwendig, sichintensiver mit neuen Errungenschaften derForschung auseinanderzusetzen. Gleichzeitiggeben uns moderne Kommunikationsmittel dieChance, gemeinsam mit Hilfe unseres Wissensglobale Probleme zu lösen. Globale Lösungensetzen aber aber die Fähigkeit voraus, über denTellerrand der eigenen Kultur hinaus zu schauenund eine interkulturelle Haltung und Verständniszu entwickeln. Das Wissenschaftsforum möchtehierfür einen Beitrag leisten.

 

Wissenschaft und Gesellschaft

Die Anteilnahme von Kindern und Jugendlichen an der Entwicklung unserer Gesellschaft in ihrer demokratischen, wirtschaftlichen und sozialen Dimension ist unverzichtbar. Um Kindern und Jugendlichen in diesem Sinne die Chance zu geben, in Zukunft eine verantwortungsbewusste Rolle zu spielen, gilt es, die Entfaltung ihrer Neugierde, Weltoffenheit und Kritikfähigkeit zu begleiten und zu fördern. Ziel des Forums ist es, den Jugendlichen einen Raum zu schaffen, der es ihnen erlaubt, sich untereinander auszutauschen und aktiv an Wissenschaft und Forschung teilzunehmen. Soziale oder ethnische Herkunft der Teilnehmenden spielen dabei keine Rolle.

Die Umsetzung

Das Wissenschaftsforum vom 16. Bis 22. März 2009 gliedert sich in zwei Teile :

  •  Einem Seminar vom 16. bis 20. März für 50 Studierende aus Deutschland, Frankreich und Québec, die Forscher_innen treffen und gemeinsam diskutieren. Nach zwei Seminartagen werden die Ergebnisse aus den Workshops und Diskussionsrunden in einen Internetblog transferiert und im Forum der Öffentlichkeit präsentiert.
  • Eine Ausstellung vom 18. bis 21. März mit wissenschaftlichen Schülerprojekten zum Thema Polarjahr, erarbeitet von 250 Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren. Somit gibt das Forum Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Ideen vorzustellen, Forscher_innen zu begegnen und Antworten auf ihre Fragen zu finden. Studierende können mit Expertenhilfe aktuelle Themen vertiefen und eigene Projekte in Wissenschafts-Cafés diskutieren und ausarbeiten. Um das Ziel „neue Perspektiven, neue Horizonte“ zu verwirklichen, steht das Forum ganz im Zeichen des interkulturellen Austauschs: Teilnehmer_innen, Forscher_innen und Austeller_innen kommen aus Deutschland, Frankreich und Québec.
Paris, 19 - 21 mars 2009
  • Präsentiert von / Présente de:

  • cité des sciences et de l'industrie
  • office franco-allemand de jeunesse / deutsch-französisches jugendwerk